HISTORY
NO BROS waren in den 80ern DIE Vorreiter in Sachen "Heavy Rock made in Austria". Den fünf Tirolern gelang es – mit tatkräftiger Unterstützung ihres damaligen Managers Gotthard Rieger – heimischen Hardrock in Österreich "salonfähig" zu machen. Mit Hymnen wie Heavy Metal Party, Ready For The Action, We Are Stronger oder Ö3-Hits wie Be My Friend, Good Morning Sir und Hey You setzte die Band Rock-Meilensteine.
Ihre ungezwungene, ehrliche und frische Art machte die charismatischen "5 aus dem Wilden Westen" zu einem sensationell erfolgreichen Austro-Phänomen.
Keiner anderen österreichischen Rockgruppe gelang dies bis heute auch nur mehr annähernd. Klaus Schubert über ihr Erfolgsrezept: "Unsere Songs, die bis heute Bestand haben, entstanden aus dem Bauch heraus, spontan und nicht durch monatelange Vorbereitungen am 'Reißbrett'. Und das gilt auch noch 20 Jahre später."
NO BROS schafften das Einzigartige in einem Land, in dem die Rockmusik medial nie wirklich unterstützt wurde bzw. wird. Die Band erreichte so etwas wie Starstatus! Sie wurden in einem Atemzug mit Legenden wie Deep Purple, Black Sabbath, Uriah Heep, Motörhead, Ten Years After, Saxon, Krokus u. v. a. genannt, mit denen sie auch auf zahlreichen Tourneen die Hallen Europas bespielten und die heute noch zu ihren Freunden zählen.
THE COMEBACK
Fast zwei Jahrzehnte nach dem Split im Jahre 1985 und verschiedenen Solo-Ausritten diverser Bandmitglieder (Gitarrist Klaus Schubert und Keyboarder Nik P. Opperer waren u. a. jahrelang mit der Band SCHUBERT unterwegs, Drummer Franz Heumader mit seinen POOR BOYs) beschlossen die einstigen Founding-Members SCHUBERT, AUSSERHOFER, OPPERER und HEUMADER eine Reunion sozusagen "just for fun". Mit an Bord holten sie sich den ehemaligen U8-Frontmann und späteren SCHUBERT-Shouter LEM ENZINGER, um die Sache auch wirklich wieder "rockmäßig" perfekt zu machen.Ihre sensationellen Auftritte seither, u. a. die gemeinsamen Konzerte mit Deep Purple quer durch Österreich im Jahr 2006, zeigten bzw. zeigen deutlich, dass die Jungs noch verdammt gut wissen, wie man ein richtiges Rock-Konzert "zelebriert", im Gegensatz zu vielen ihrer Nachfolger. Nur gut, dass sie endlich wieder da sind!
2008 - NO BROS (MARK 6)
Anfang 2008 gab der langjährige Keyboarder Nik P. Opperer aus privaten Gründen seinen Rückzug aus dem Musikgeschehen bekannt und NO BROS mussten sich gezwungenermaßen um Ersatz umsehen. Zum Glück konnte mit ANDI "B3" BRUNNER aber bald der richtige Mann gefunden werden, um die anstehenden Aufgaben mit Vehemenz anzugehen. Geplant ist – neben einigen Live-Shows – u. a. ja endlich auch ein zweites Studioalbum nach dem Comeback.
Die "History" geht also weiter und ein Ende ist Gott sei Dank noch lange nicht abzusehen. Man darf also gespannt und noch auf so Einiges gefasst sein von NO BROS in Sachen "Heavy Rock made in Austria"!